CBD gegen Angst & Angststörungen: Studien, Erfahrungen & Wirkung

Eine Frau hat angst und schaut traurig.

Sie haben oft Angst oder leiden sogar an einer diagnostizierten Angststörung und möchten wissen, ob Cannabidiol dagegen helfen kann? Wir haben uns auf die Suche gemacht und Fragen beantwortet, ob CBD Öl gegen Angst und Angststörungen geeignet ist.

Angst ist ein Urinstinkt, der uns vor gefährlichen Situationen schützen kann. Vor einigen tausend Jahren, als die Welt noch ein brutaler Kampf ums Überleben war, konnte uns das Gefühl vor dem sicheren Tod bewahren. Obwohl es keine gefährlichen Säbelzahntiger mehr gibt, ist der Instinkt in unserem Gehirn tief verankert.

Was Angst ist, welche Formen es gibt, wie diese auftreten und ob CBD gegen Angst eine alternative Behandlungsmethode sein kann, erfahren Sie im folgenden Artikel. Dabei belegen wir unsere Aussagen wie gewohnt mit Fakten, Erfahrungsberichten und Studien, die am Ende des Artikels einsehbar sind.

Was ist Angst?

Angst ist ein Gefühlszustand, der sich durch Unruhen und Sorge kennzeichnet. Dabei gibt es verschiedene Abstufungen. Ob es die Angst vor Spinnen ist oder davor in der Öffentlichkeit eine Rede zu halten. Man unterscheidet in der Regel zwischen fünf Arten.

Die Art der Angst Symptome
 Die Generalisierte Angststörung Herzrasen, Zittern, Verspannungen Schweißausbrüche, Ruhelosigkeit, kalte & feuchte Hände trockener Mund, Übelkeit
 Panikstörung Angst vor Menschenmengen Passagier in einem Flugzeug sein Bus, Zug oder Auto fahren öffentliche Plätze meiden wollen Beim Einkaufen in einer Schlange warten
 Posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS) Intrusionen und Flashbacks, Wiedererleben und Erinnern an vergangene schlimme Ereignisse (Trauma) Verdrängung der Geschehnisse Nervosität und Reizbarkeit Interessenverlust, Dinge aus dem Weg gehen
 Spezielle Phobien Furcht vor Tieren (Spinnen, Vögel …) Angst vor Blut, Verletzungen zu sehen und Spritzen
Soziale Angststörung Angst, einen fremden anzusprechen eine Rede halten (in der Öffentlichkeit sprechen) eine Prüfung ablegen wichtige Termine einhalten

 

Gelangt ein Reiz ins Gehirn, landet er im Thalamus. Hier laufen die Meldungen von allen Sinnesorganen zusammen. Der Reiz wird dann an die Großhirnrinde weitergegeben und dort anhand von vergangenen Erfahrungen zu bewussten Bildern verarbeitet. Gab es in der Vergangenheit ähnliche, gefährliche Situationen, werden Alarmsignale an die Amygdala gesendet und blitzschnell nach Lösungen gesucht. Wie CBD gegen Angst und Panikattacken helfen kann, erfahren Sie etwas weiter unten im Artikel.

Was sind die Symptome und Ursachen einer Angststörung?

Was passiert nun im Detail, wenn wir Angst haben?

  • Der Herzschlag steigt, weil mehr Blut durch vergrößerte Herzkranzgefäße fließt.
  • der Blutdruck steigt und die Blutzufuhr in anderen Organen verringert sich (der Fokus ist auf die Situation gerichtet).
  • Der Körper arbeitet schneller, um uns mit Sauerstoff zu versorgen. Der Stoffwechsel wird beschleunigt.
  • Der Sexualtrieb hat keine Relevanz in gefährlichen Situationen, weswegen Geschlechtsorgane schlechter durchblutet werden.
  • Unsere Energiereserven werden verwendet, um Kraft aufzubringen.
  • Kalter Schweiß und ein Anstieg der Körpertemperatur folgen.
  • Wir werden nervös, erregt und unruhig, bleiben jedoch hellwach und versteifen uns auf die Situation.

In Summe haben diese Angstsymptome unangenehme Folgen, die kontrolliert werden wollen

Was sind derzeitige Behandlungsmethoden?

Leichte Panikattacken können mit Entspannungsverfahren reduziert werden. Schwerwiegende Erkrankungen können durch Verhaltenstherapie gelöst und mit Medikamenten unterstützend behandelt werden. Psychopharmaka helfen jedoch nur kurzzeitig und haben teilweise erhebliche Nebenwirkungen.

Es gibt allerdings auch pflanzliche Medikamente, zur Behandlung von Angststörungen.

Pflanzliche Substanz Wirkung
Baldrian Beruhigend und angst nehmend.
Melisse Appetitanregend und hilft bei Nervosität und Schlafproblemen.
Hopfen Kann beruhigend wirken, sollte mit Baldrian und Melisse eingenommen werden, um einen besseren Effekt zu erzielen.
Lavendel Soll beruhigend wirken, Forschung ist jedoch unzureichend.
Johanniskraut Kann laut Studien bei leichten bis mittelschweren Depressionen helfen.

 

Baldrian Pflanze

Und noch ein anderes pflanzliches Mittel aus der Hanfpflanze hat in letzter Zeit stark an Beliebtheit gewonnen: CBD. Aktuelle Studien legen eine beruhigende Wirkung nahe. Sehen wir uns die Wirkung nun im Detail an.

Wirkung: Wie wirkt CBD gegen Angst?

Cannabidiol wirkt einer Studie zufolge [1] beruhigend und angstreduzierend. Sie zeigt, dass bei der Einnahme des Wirkstoffs die CB1 und CB2 Rezeptoren aktiviert werden. Dadurch konnten Angstzustände im ersten Monat bei fast 80% der Patienten reduziert werden und 48 Testpersonen konnten ihren Schlaf verbessern. Cannabidiol zeigte bei nur 3 von 72 Versuchspersonen keine Wirkung bei Angstreaktionen.

Im zweiten Monat waren Angst und schlechte Schlafzustände am niedrigsten. Im dritten Monat beobachteten Forscher eine generelle Abflachung, sodass davon ausgegangen wird, dass der maximale Effekt des Wirkstoffes erreicht wurde. Der Ansatz, CBD Öl bei Angst zu verwenden, sollte demnach weiter verfolgt werden und könnte das Leben und den Alltag von vielen Betroffenen potentiell verbessern.

Betrachtet man die Ergebnisse im Ganzen, liegt die Vermutung nahe, dass CBD bei der Mehrheit der Menschheit eine positive Wirkung bei Angstverhalten und Schlafstörung sowie auf die gesamte Psyche hat. Weitere Studien bestätigen diese Annahme. Nebenwirkungen traten bei CBD zudem sehr selten auf.



Mögliche Nebenwirkungen von CBD

Anbei in Kürze welche Nebenwirkungen in seltenen Fällen auftreten können:

  • Schwindelgefühl
  • Übelkeit
  • Müdigkeit
  • Durchfall
  • Appetitlosigkeit
  • Trockener Mund

Lesen Sie unseren vollständigen Leitfaden zu den möglichen Begleiterscheinungen von CBD und wie Sie damit umgehen können.

Die Nebenwirkungen treten meist bei überhöhter Dosierung auf. Achte daher auf die von uns vorgegebenen Dosierungsmengen.

Schwangere sollten CBD nur mit ärztlicher Erlaubnis einnehmen, da bleibende Schäden entstehen könnten. Dies ist zwar bislang nicht belegt, aufgrund der geringen Forschungslage wäre ein Risiko jedoch nicht zu verantworten. Auch wenn Medikamente eingenommen werden, sollte die Einnahme immer mit einem Arzt abgesprochen werden.

Kann ich CBD in Kombination mit Antidepressiva einnehmen?

Es ist grundsätzlich möglich, Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (Antidepressiva) und Cannabidiol gleichzeitig einzunehmen, es sollte jedoch immer mit einem Arzt besprochen werden. CBD könnte mit vorhandenen Antidepressiva im Körper interagieren und das Risiko auftretender Begleiterscheinungen erhöhen sowie Effekte negativ beeinträchtigen.

Lesen Sie hier unseren vollständigen Leitfaden zu den möglichen Wechselwirkungen von CBD mit anderen Medikamenten

Macht CBD high?

CBD hat keine psychoaktive Wirkung. Durch EU-Richtlinien liegt der THC-Gehalt bei maximal 0,2%. Der Wirkstoff THC sorgt für ein High Gefühl und kann abhängig machen. Das Cannabinoid CBD hingegen darf legal verkauft und gekauft werden.

Welche Produkte gibt es, die sich gegen Panik eignen?

Es gibt eine Vielzahl von CBD Produkten. Hier die vier häufigsten gegen Angstzustände:

  • CBD Öl
  • CBD Liquids
  • CBD Kapseln
  • CBD Creme

CBD Öl mit Kurkumin wird von einer Frau eingenommen

CBD Öl ist mit Abstand das beliebteste Produkt, da es sehr schnell wirkt. Die CBD Öle haben einen Wirkstoffgehalt von 5%-20%. Das Öl wird über die Mundschleimhaut aufgenommen und nach einigen Minuten heruntergeschluckt. Cannabidiol kann je nach persönlichen Vorzügen dauerhaft oder zur akuten Behandlung eingenommen werden. Einige Menschen dosieren CBD bei Angststörungen jeden Tag niedrig und bei Anzeichen von Panikattacken oder in Situationen mit akutem Stress entsprechend höher.

Welche Einnahmeform die richtige ist, ist immer auch eine Frage Ihrer persönlichen Vorlieben und Ihrer individuellen Reaktion auf Cannabinoide. Produkte, die Terpene enthalten, eignen sich besonders gut, da diese Vorteile im Rahmen des sogenannten Entourageeffekts mit sich bringen. Tipps und Ratschläge zur Einnahme von CBD sowie Hinweise zur Dosierung erhalten Sie von unseren Kundenbetreuern. Diese können Sie auch beraten, welche Alternativen es zu CBD gibt, wenn dieses Cannabinoid für Sie nicht in Frage kommen sollte.

Wie dosiere ich CBD bei Angst, Panik & Phobien richtig?

Eine Überdosis von CBD ist zwar so gut wie nicht möglich, doch es ist trotzdem empfehlenswert, mit einer geringen Dosis zu starten, um Nebenwirkungen zu vermeiden. Falls Nebenwirkungen auftreten, reduzieren Sie die Dosis entsprechend. Sollten sich Symptome unerwarteterweise verschlimmern oder sich in ihrer Art verändern, raten wir zur Rücksprache mit einem Arzt. Bei einer Angststörung ist grundsätzlich auch eine therapeutische Behandlung empfehlenswert, um die Psyche wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Wenn Sie keine Effekte vernehmen, können Sie versuchen, die Dosis CBD zu erhöhen. Laut Studien ist eine geringe Dosierung bei Angststörungen erfolgreicher. Die genaue Menge ist jedoch von Mensch zu Mensch verschieden. Täglich dreimal 5-10 Tropfen eines 10% Öls sollten bei leichten Angstanfällen bei den meisten Menschen helfen. Bei stärkeren Panikattacken kann ein 20%iges Öl eingenommen werden. Cannabis Produkte lassen sich durch die vielfältigen Einnahmemethoden üblicherweise gut in den Alltag integrieren.

Empfohlener Artikel: CBD morgens oder abends? Wann ist der optimale Zeitpunkt für die Einnahme von CBD?

Kann CBD Angststörungen verschlimmern?

Menschen, die CBD bei Angststörungen einsetzen, berichten üblicherweise von positiven Effekten nach Einnahme von CBD Öl. Bei sehr hoher Sensibilität gegenüber CBD oder bei bestehenden Erkrankungen könnte die Einnahme von hohen Dosen CBD jedoch weniger vorteilhaft sein. CBD sollte bei einer Angststörung erfahrungsgemäß keine Verschlimmerung der Symptome bewirken - da jeder Mensch jedoch unterschiedlich auf CBD Öl reagiert, kann man keine pauschale Antwort auf diese Frage geben.

Besonders, wenn starke Vorbehalte gegenüber CBD und Cannabinoiden generell bestehen oder Medikamente eingenommen werden, sind ungewünschte Begleiterscheinungen jedoch etwas wahrscheinlicher. Bei stark ausgeprägten Angststörungen vor neuen Substanzen ist daher die zusätzliche Anmeldung bei einer Therapie speziell für Angststörungen ratsam.

Was sagen Studienergebnisse & Erfahrungsberichte?

Anhand einiger Studien ließen sich eindeutige Erkenntnisse zum Thema CBD gegen Angst gewonnen werden. [2] Diese Ergebnisse zeigen, dass Cannabidiol Angst reduziert und Auswirkungen auf die Aktivität in limbischen Hirnarealen hat (im Rahmen der medizinischen Studie).

In einer Studie, die sich mit PTSD beschäftige, trafen ähnliche Erkenntnisse ein. [3] CBD war im Stande, vergangene Traumata und negative Erlebnisse einzudämmen. [4] Hier wurde Cannabidiol als Ersatz für Antipsychotika eingesetzt und die Angstzustände der Versuchspersonen (Schizophrenie) verringerten sich.

Auch wenn diese Studien die Wirkung von CBD bei Angstzuständen nicht schlüssig belegen, ebnen sie doch den Weg für weitere, dringend benötigte Forschung.

Das Internet ist darüber hinaus voller positiver Erfahrungsberichte. Die Nutzerberichte bestätigen somit die von den Studien nahegelegten Wirkungen und eine positive Wirkung von CBD auf die Psyche.

Dennoch sollten Sie immer einen Arzt konsultieren, bevor Sie CBD oder andere Cannabinoide aufgrund eines medizinischen Problems einnehmen.

Worauf sollte man vor dem Kauf von CBD achten?

Als Anfänger sollten Sie mit einem 5 oder 10% Öl starten und auf die Qualität achten, da auf dem Markt neben vielen qualitativ hochwertigen Produkten leider auch minderwertige Produkte vertrieben werden. Bei Angstzuständen sind Vollspektrumextrakte sinnvoll. Sie enthalten zusätzlich Vitamine und Aminosäuren. Bei uns finden Sie die entsprechenden Produkte natürlich in höchster Qualität. Vielen Betroffenen ist CBD ein willkommenes Hilfsmittel, um nervenzehrende Ängste und Panik in den Griff zu bekommen.

Eignet sich CBD auch bei ängstlichen Tieren?

Weiter oben sind wir bereits näher auf CBD bei Angststörungen bei Menschen eingegangen. Doch könnte CBD Öl auch das Leben von Tieren, die an einer Angststörung leiden, verbessern? Beim Menschen äußern sich Ängste oft mit Schwitzen und Herzklopfen, doch auch andere Symptome sind möglich - Betroffene Tiere hingegen haben augenscheinlich einen nervösen Zustand der Erregung, zeigen sich unruhig und ziehen sich zurück. Die Wirkung von CBD kann hier ansetzen, indem durch die Interaktion mit dem Endocannabinoidsystem das Gleichgewicht im Körper des felligen Begleiters wiederhergestellt wird. Um Probleme und Gefahren zu vermeiden, sollte man jedoch darauf achten, dass das gekaufte CBD Produkt ein Analysezertifikat hat.

Zusammenfassung zu CBD gegen Angst

CBD ist eine sichere und gesunde Alternative bei Angst, Panikattacken und Angststörungen. Diese Wirkung auf Menschen und auch Tiere ist in Kurzzeitstudien belegt. Langzeitstudien werden in der Zukunft folgen, um noch mehr Klarheit und neue Erkenntnisse zu schaffen. Viele Betroffene berichten nach der Einnahme von CBD, dass Sie Ängste besser im Griff haben.

Wir freuen wir uns über jeden Kommentar unter diesem Beitrag. Wie hat Ihnen unser Artikel gefallen? Haben Sie Erfahrungen mit Cannabidiol und Angststörungen, Phobien oder Panik gemacht? Haben Sie Erfahrungen mit CBD und Angst? Hinterlassen Sie uns doch einen Kommentar!

Einzelnachweise

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