CBD Öl bei Depressionen: eine Studienanalyse

Eine Frau sitz am ende eines Stegs und schaut auf den See raus.

Leiden Sie unter Depressionen oder kennen Sie Freunde, die schon länger mit der Krankheit zu kämpfen haben? Sie möchten Sie herausfinden, ob CBD Öl wirklich eine Hilfe bei Depressionen sein kann und suchen Sie nach Informationen zu diesem Thema?

Leider sind krankhafte Trübheitsphasen keine Seltenheit mehr. So erkrankt beispielsweise fast jeder 8. Mann und sogar doppelt so viele Frauen.

Der gängige Weg, um diese zu behandeln, sind leider in den meisten Fällen nur Antidepressiva. Erkrankte brauchen sie, um ihren Alltag einigermaßen bestreiten zu können. Oftmals haben Antidepressiva jedoch erhebliche Nebenwirkungen.

In diesem Beitrag stellen wir Sie anhand von Studien CBD Öl und seine Wirkung gegen Depressionen vor. Der Wirkstoff könnte für alle, eine echte und auch wirksame Alternative sowie eine Ergänzung zu Antidepressiva sein.

Was ist eigentlich CBD?

Cannabidiol ist ein Inhaltsstoff der weiblichen Cannabispflanze und hat Studien zufolge zahlreiche positive Eigenschaften. Wissenschaftler haben gezeigt, dass CBD Öl

  • entspannend auf deine Muskulatur,
  • schmerzlindernd [1]
  • entzündungshemmend [2]
  • beruhigend

wirken kann.

Definition: Was sind Depressionen?

Die Weltgesundheitsorganisation beschreibt die Krankheit wie folgt:

“Eine Depression ist eine (…) psychische Störung, die durch Traurigkeit, (…) geringes Selbstwertgefühl, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, Müdigkeit und Konzentrationsschwächen gekennzeichnet sein kann.”

Wie Sie gleich erfahren werden, scheint Cannabidiol genau das richtige Mittel gegen diese Symptome zu sein. Vorweg sei aber darauf hingewiesen, dass ein vorübergehendes Stimmungstief nicht sofort das Anzeichen einer Depression ist.

Gründe für vorübergehende Stimmungstiefs können auch zu wenig und schlechter Schlaf sein. Gepaart mit Antriebslosigkeit und permanenten Stimmungstiefs, können das Anzeichen für eine Depression sein und Sie sollten einen Arzt aufsuchen.

Wie reagiert unser Gehirn bei Depressionen?

Im Falle einer Depression verändern sich einige Funktionen im menschlichen Gehirn, denn die unterschiedlichen Wechselwirkungen von Botenstoffen (darunter Noradrenalin und Serotonin) sind für eine Depression verantwortlich.

Ein Großteil dieser Veränderung hat mit dem Austausch dieser Botenstoffetun. Wenn Betroffene Antidepressiva einnehmen, helfen diese wieder das Gleichgewicht im Gehirn herzustellen – leider nicht ohne Nebenwirkungen, wie Sie sogleich erfahren werden.

Welche Symptome treten bei einer Depression auf?

Es gibt unterschiedliche Anzeichen, die bedeuten können, dass Sie an einer Depression leiden. In vielen Fällen sind es dauerhafte Schlafstörungen. Hier die Symptome im Überblick

  • Unerklärliche Kopf- und Bauchschmerzen
  • Energie- und Antriebslosigkeit
  • Ständige Müdigkeit
  • Schnelle Reizbarkeit
  • Angstzustände

Was sind die Ursachen?

Die Ursachen sind vielseitig und können unter anderem auf folgende Risikofaktoren zurückgeführt werden:

  • Alkoholabhängigkeit
  • Lange Krankheiten
  • Genetische Veranlagung
  • Prägende Lebensereignisse und Stress
  • Hormonelle Veränderungen nach Kindesgeburt

Klassische Behandlungsmöglichkeiten

In den meisten Fällen wird zu Antidepressiva in Kombination zu einer Psychotherapie gegriffen. Diese stehen aber leider in direktem Zusammenhang mit den folgenden Nebenwirkungen:

  • Schwindel
  • Schlafstörungen
  • Magenschmerzen
  • Blutdruck Probleme
  • Sexuelle Funktionsstörungen

Interessanterweise kann CBD hier eine gute Ergänzung und in manchen Fällen sogar eine Alternative zu konventionellen Mitteln sein. Sehen wir uns die Eigenschaften nun im Detail an.

Wirkung von CBD bei Depressionen

CBD weist Erfahrungen zufolge eine entspannende Wirkung auf und kann so effektiv bei Depressionen eingesetzt werden. Besonders bei Menschen mit viel Stress könnte Cannabidiol die richtige Wahl sein. Die Wissenschaft hat nämlich den Zusammenhang von Stress als Auslöser für Depressionen bereits identifizieren können.

Hinzu kommt die Vermutung, dass dies auch an einem Mangel an Serotonin und Dopamin liegen kann.

Serotonin und Dopamin sind Hormone, die dafür sorgen, dass es uns gut geht. Wird nun CBD Öl bei einer Depression eingenommen, kann Folgendes passieren:

  • der Serotoninspiegel steigt
  • Angstzustände werden abgebaut – Sie fühlst sich wohler
  • Sie können wesentlich besser schlafen [3]

Welche Nebenwirkungen können bei CBD auftreten?

Bei CBD handelt es sich um ein natürliches Produkt und Nebenwirkungen sind kaum zu erwarten. Dennoch gibt es empfindliche Menschen, die mit leichten Schwindel oder Kopfschmerz reagieren können. Dies hält jedoch nicht lange an.

Gibt es Wechselwirkungen mit Antidepressiva?

Ja, es kann zu Wechselwirkungen kommen. Bei folgenden Wirkstoffen wäre dies möglich:

  • Calciumantagonist
  • Betablocker
  • Antihistaminika
  • Immunsuppressiva

Spreche in jedem Fall mit deinem Arzt, wenn du nicht sicher über etwaige Wechselwirkungen mit deiner jetzigen Medikation bist. Schwangere sollten nur nach Absprache mit ihrem Arzt CBD Öl einnehmen. Kinder unter 2 Jahren sollte kein CBD zugeführt werden.

Was macht Kiffen mit Ihre Depressionen?

Der Gebrauch von THC ist grundsätzlich abzuraten. Kürzlich wurde herausgefunden, dass beim Kiffen die Dopamin-Konzentration sinkt. Das sorgt dafür, dass Kiffer eher antriebslos und lustlos sind. Personen mit Depressionen könnten also durch das Kiffen in noch schwerere Depressionen verfallen.

Aus diesem Grund sollten Sie nicht zum Joint greifen, insbesondere wenn Sie unter Depressionen leiden.

Welche Produkte sind wie bei Stimmungsschwankungen zu empfehlen?

Klar zu empfehlen ist das CBD Öl, da es auch für unerfahrene Nutzer bestens geeignet ist. Sie können CBD Öl dauerhaft einnehmen, oder auch akut. Die Wirkung von CBD variiert natürlich und hängt von Ihrer körperlichen Beschaffenheit und der Menge ab, die Sie konsumieren. Es absorbiert über die Mundschleimhaut und wirkt recht schnell.

Für Raucher ist auch das CBD als Liquid interessant. Hier die Eigenschaften:

  • bevorzugt bei Schmerzen genutzt
  • besitzt mit 40-50% die höchste Bioverfügbarkeit
  • Cannabidiol gelangt beim Verdampfen direkt über die Lungen in den Blutkreislauf

Kann ich Antidepressiva und CBD Öl gleichzeitig einnehmen?

Sie sollten in jedem Fall zunächst mit Ihrem Arzt über die Einnahme von CBD Öl parallel mit Antidepressiva sprechen. CBD Öl kann Ihnen aber dabei unterstützen auf natürliche Art und Weise Ihre Depressionen zu bekämpfen.

Wie dosiere ich CBD Öl bei Depressionen am besten?

Leiden Sie unter Depressionen, sollten Sie mit einer geringeren Menge starten und schauen, wie Ihr Körper reagiert.

Eine Überdosierung ist nahezu unmöglich. Es kann höchstens passieren, dass Sie müder sind als gedacht.

Produkt Einnahme / Anmerkung Menge
CBD Öl Über die Mundschleimhaut, tröpfchenweise unter die Zunge zu Beginn 25 mg pro Tag, bei Bedarf erhöhen, zunächst einmal am Tag
CBD Liquids mittels Vaporizer, Wirkung tritt sofort ein 25 mg pro Tag, bei Bedarf (wirkt schnell)
CBD Kristalle bedacht einsetzen sehr wenig zu Beginn, 25 mg am Tag

Gibt es Erfahrungen und Studien zu CBD und Depressionen?

Ja! Es gibt sowohl Erfahrungen als auch Studien.

Die Arbeit von De Mello [4] aus dem Jahr 2014 beschreibt beispielsweise, dass CBD bei Depressionen helfen kann.

Eine weitere Forschungsarbeit an Mäusen ist ein weiteres Indiz, dass CBD bei Depressionen helfen kann. [5] Eine komplette Studienübersicht finden Sie am Ende des Artikels.

Auf der Suche nach Meinungen von anderen Menschen, sind wir vor allem auf die schlafverbessernde sowie schmerzlindernde Wirkung gestoßen.

“Ich suchte nach einer Alternative und bin bei meinen Recherchen auf CBD Tropfen gestoßen. Ich ließ mich (…) beraten und habe Tropfen gekauft, die ich täglich 3x einnehme. Nie hätte ich gedacht, dass die Wirkung so gut ist. Die Schmerzen & Depressionen sind viel erträglicher und ich bewältige den Alltag wieder sehr gut und kann Nachts wieder schlafen. Vor allem der erholsame Schlaf ist ein Segen für mich.”

Fazit zu CBD gegen Depressionen

CBD Öl kann Studien zufolge eine Ergänzung zu konventionellen Mitteln oder sogar eine Alternative zu Antidepressiva darstellen. Dennoch sollten Sie die Krankheit nicht auf die leichte Schulter nehmen und sich jedenfalls von einem Arzt beraten lassen. Es ist wichtig, dass Sie zudem kritisch auf Ihr Leben schauen, was Sie eventuell sonst noch ändern können.

Beim Kauf von CBD sollten Sie insbesondere auf die Qualität der Produkte achten. Leider kommt es immer wieder vor, dass minderwertige Öle verkauft werden. Nur hochqualitatives CBD Öl kann eine positive Wirkung machen. 

Wenn Sie bereits Erfahrungen mit CBD Öl gemacht haben, insbesondere in Bezug auf Depressionen, dann teile diese per Kommentar mit uns und der weltweiten CBD Community!

Einzelnachweise

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