CBD bei Herzrasen: Studien analysiert

Eine Frau hält eine Herz aus Kabeln in der Hand

Sie sind neugierig und wollen wissen ob CBD gegen Herzrasen helfen kann? Wir haben genauer hingesehen und die Wirkung unter die Lupe genommen.

Im folgenden Artikel beschreiben wir die Wirkung von Cannabidiol im Allgemeinen und gehen näher auf den Effekt von CBD bei Herzrasen und Stress ein. Dabei führen wir Studien und Quellen auf, um unsere Erkenntnisse zu belegen und Ihnen weitere Infos zu geben.

Kann CBD im Alltagsstress helfen? Wirkt das Mitteln als Behandlungsmethode bei einem Schlaganfall und welche Produkte können auf dem Markt erworben werden? Hier finden Sie die Antworten auf Ihre Fragen.

Die Wirkung von CBD bei Stress & Herzrasen

Generell wirkt Cannabidiol gemäß Studienergebnissen beruhigend, entzündungshemmend [1] und angstreduzierend [2].

Bei Herzrasen kann der Wirkstoff angewendet werden, um hohe Belastungen und Herzrasen zu mindern. CBD hat zudem den Effekt, den Bluthochdruck [3] zu verringern. Da es den Blutdruck verringert, könnten Herzprobleme und Stress bekämpft werden und den Nutzer so beruhigen. Doch wie wirkt es im Detail?

CBD dockt an die im menschlichen Organismus vorhandenen Rezeptoren an. Diese werden als CB1 und CB2 bezeichnet. Sie sind in der Lage, den Wirkstoff aufzunehmen und dadurch Signale an unseren Körper zu senden. Signale, die dann an unser Herz-Kreislaufsystem gelangen und dieses beeinflussen.

Bei hohem Stress schlägt unser Herz schneller als normal. Bei Einnahme von CBD teilen die Rezeptoren dem Herz mit, langsamer Blut zu pumpen. Ergo nimmt der Blutdruck ab und Stress und Herzrasen werden reduziert.

Hat Cannabidiol in Bezug auf Herzrasen auch Nebenwirkungen?

In hohen Dosen können nach dem Konsum von CBD Nebenwirkungen auftreten. Diese sind überwiegend:

  • Schwindelgefühl
  • Übelkeit
  • Müdigkeit
  • Durchfall
  • Appetitlosigkeit
  • Trockener Mund

Sie treten in der Regel sehr selten auf und stehen in Zusammenhang mit einer Dosierung, an die der Mensch nicht gewohnt ist.

In Kombination mit anderen Medikamenten wie zum Beispiel Pharmaka, die den Blutdruck senken, kann es zu Wechselwirkungen kommen. Cannabidiol hat eine ähnliche Wirkung. So kann es bei Einnahme beider Medikamente zu Schwindelgefühlen und Gleichgewichtsstörungen kommen, wenn der Blutdruck zu tief fällt.

Wenn Sie andere Medikamente einnehmen, sollten Sie daher mit einem Arzt vorher sprechen.

Schwangere  sollten zudem kein CBD zu sich nehmen, da es zu unvorhergesehenen Nebenwirkungen kommen kann.

Macht CBD high?

Wenn Sie Bedenken haben, ob CBD high macht, sei beruhigt. Es hat keine psychoaktive Wirkung, da durch EU-Richtlinien der THC-Gehalt bei maximal 0,2% liegen darf. Nur THC sorgt für ein high Gefühl und kann abhängig machen.

CBD Produkte dürfen somit legal auf dem Markt angeboten und verkauft werden.

Welche Produkte sind bei Herzproblemen geeignet?

Es gibt viele verschiedene Formen, CBD zu konsumieren und ganz unterschiedliche Produkte. Dazu gehöre insbesondere:

  • Öle
  • Cremes
  • Edibles
  • Liquids
  • Kapseln

Das wohl beliebteste Produkt ist das CBD Öl. Es hat einen relativ niedrigen Cannabidiol Gehalt (zwischen 15% und 20%) und wird sublingual aufgenommen. Dabei wird das Öl für 30 bis 60 Sekunden unter die Zunge geträufelt und nach dieser Zeit geschluckt. So erzeugt es die maximale Wirkung und gelangt zudem schnell in den Blutkreislauf.

Vor allem aufgrund seiner schnellen Wirkung ist es bei Herzproblemen besonders beliebt. Schließlich wollen wir, dass sich das Herz möglichst schnell beruhigt.

Die Dosierung von CBD Produkten bei Ta­chy­kar­die

Die richtige Dosis ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich und abhängig von seinem individuellen Krankheitsbild. Bei einer schwerwiegenden Krankheit wie Parkinson wird Cannabidiol höher dosiert, um eine besser Wirkung zu erzielen, als bei schlechtem Schlaf.

Hier reicht eine geringe Menge um dem Betroffenen Abhilfe zu verschaffen. [4]

Bei Herzrasen sollte Standarddosis angewendet werden. Diese beträgt 3 x 3 Tropfen des CBD Öls 15%.

Eine Überdosis von CBD ist kaum möglich, da es kein giftiger Wirkstoff ist. Im schlimmsten Fall treten die oben beschriebenen Nebenwirkungen ein. Diese klingen aber nach wenigen Stunden ab.

Als Beispiel ein Erfahrungsbericht bei einem Schlaganfall

Wenn Hirnareale schlecht durchblutet werden, kann es zu einem Schlaganfall kommen. Sauerstoff und Nährstoffe werden den Gehirnregionen entzogen und der Blutfluss unterbrochen. Wenn zu weniger oder gar kein Blut in unser Gehirn transportiert wird, tragen schwere Hirnschäden und Tod üblicherweise die Folge.

Um einem Schlaganfall vorzubeugen oder ihn zu rehabilitieren, könnte CBD eine Behandlungsmethode mit dauerhaften Aussichten haben.

In einer Veröffentlichung einer wissenschaftlichen Zeitschrift aus Basel, wurde CBD bei einem Schlaganfall verschrieben. Die Erkenntnisse sind äußerst interessant, da der Wirkstoff Cannabidiol das Gehirn schützt und damit präventiv und rehabilitativ bei einem Schlaganfall agieren könnte.

In einer anderen Studie stellte man fest, dass CBD für die Reduktion von Herzrhythmusstörung verantwortlich gemacht werden konnte und deren Infarktgröße minderte.

Fazit

Auch wenn zur Zeit keine Langzeitstudien zum Thema alternative Behandlungsmethoden zum Thema Herzrasen vorliegen, könnte CBD gemäß Kurzzeitstudien und Erfahrungsberichten eine wirksame Ergänzung zu konventionellen Mitteln sein.

Die Zukunft wird zeigen, wie die Wissenschaft auf Cannabidiol reagiert. Bei einer Einnahme von CBD bei Herzproblemen sollten Sie aber trotzdem immer zuerst einen Arzt aufsuchen.

Wie hat Ihnen der Artikel gefallen? Teile Ihre Erfahrungen mit uns und der Community. Wir freuen uns über jeden Kommentar!

Quellen

Zurück zum Blog
Vorheriger Beitrag

Nächster Beitrag

Hinterlasse einen Kommentar

Bitte beachte, dass Kommentare vor der Veröffentlichung freigegeben werden müssen.