CBD & Trauer: Elises Geschichte

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Trauer wird uns allen irgendwann einmal im Leben begegnen. Ganz gleich, ob wir einen Verlust direkt oder indirekt zu beklagen haben, Trauer kann emotional erdrückend sein.

Elise Fletcher musste sich im letzten Jahr vielen Veränderungen in ihrem Leben stellen, da sie kürzlich ihre Mutter verlor. In diesem Interview besprechen wir, wie CBD ihr dabei geholfen hat, mit ihrer Trauer umzugehen und wie ihr Beruf als Yogalehrerin sie ebenfalls darin unterstützt hat.

Wenn Sie mehr über die Geschichte von Elise erfahren möchten, können Sie sich auf ihren Podcast auf Spotify anhören.

Elise Fletcher – Photograf: Nick Eucker für SoulCycle

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Hallo Elise, ich freue mich sehr, heute mit dir über dieses wichtige Thema zu sprechen. Sollen wir damit beginnen, dass du uns von deiner Erfahrung im letzten Jahr berichtest?

Es ist schwierig genau zu beschreiben, was da vor sich ging. Während der Pandemie verlor ich einen Elternteil, daher nahm Trauer in diesem Jahr einen großen Platz in meinem Leben ein. Zusätzlich verlor ich einen Teil meiner finanziellen Sicherheit. Die Fitness- und Yoga-Branche wurden während dieser Zeit finanziell nicht unterstützt und es lagen sehr viele Unsicherheiten in der Luft, selbst als langsam alles wieder eröffnete.

Ich musste mich vielen Veränderungen stellen und wieder eine Therapie beginnen. Grenzen zwischen privatem und beruflichen Leben zu ziehen, stellte mich vor einige Herausforderungen. Innerhalb eines Jahres verlor ich meine Mutter, zog zweimal um und absolvierte mein Soulcycle Training. Und jetzt arbeite ich mit BreadxButta in Brooklyn, New York, zusammen. Ich gebe Yoga-Klassen in Vollzeit und bin die persönliche Assistentin eines Botanikers, ich habe also viel mit CBD zu tun.

Wie hast du dich gefühlt, als du anderen von deinen Erfahrungen berichtetest?

Ich fühlte eine Trennung zwischen uns, da ich auf ein Podest gehoben wurde. Neulich traf ich eine andere Yoga-Lehrerin, die auch frisch gebackene Mutter ist, und ich musste mich stark zurückhalten. Es ist wichtig, über Trauer zu sprechen und diese vor allem in unserem Alltag zu normalisieren. Dennoch stelle ich fest, dass es einigen Menschen schwerfällt, darüber zu sprechen, besonders dann, wenn der Gesprächspartner persönlich davon betroffen ist. Ich merke, dass sie nicht wissen, wie sie das Thema ansprechen sollen. Aber ich habe das Gefühl, dass, wenn ich diese Wahrheit vermitteln kann, die auf dem basiert, als was ich mich zeige, andere das Gefühl haben, dass sie auch darüber sprechen können.

Wie hat deine emotionale Erfahrung mit Trauer die Wahrnehmung deiner selbst verändert?

Die Sache mit Trauer ist die, dass sie nirgendwo hingeht. Das ist schwer zu verstehen bis man es selbst am eigenen Leib erfährt. Trauer ist nicht vergleichbar mit Traurigkeit oder irgendeinem Gefühl, dass man gegenüber einem anderen hegt. Emotionen kann man abschütteln. Mit der Trauer verhält es sich anders: man lernt, diese in sich selbst zu verlagern – man kann sie nicht nach außen abschütteln. Trauer verlässt den Körper nicht, aber man lernt, sie besser zu verstehen und zu lokalisieren. Indem ich mir selbst Raum gab zu verstehen, dass mich dieses Gefühl mein Leben lang begleiten wird ist ein Teil meiner Geschichte. Es geht nicht darum zu wissen, wo sich meine Trauer nach außen zeigt sondern viel mehr darum, wo sie sich in mir befindet.

Wie hat es sich angefühlt?

Ich fühle mich oft wie erstarrt, gepaart mit Erschöpfung. Manchmal fühle ich mich aus dem Nichts ausgelaugt. Körperlich kann man in bester Verfassung sein, doch Trauer kann energetisch so auslaugend sein, denn dein Verstand versucht immer, sich einen Reim auf all das zu machen.

Es fühlt sich wirklich wie eine außerkörperliche Erfahrung an: das was du bisher kanntest, ist nicht mehr länger zutreffend. Und es lässt einen auch mehr über die eigene Sterblichkeit nachdenken. Diese Gefühle können einen wirklich erstarren lassen, oder man kann auf die andere Seite des Spektrums gehen und wirklich leben, weil man versteht, dass das eigene Leben endlich ist.

Wie hat CBD dir bei deiner Trauer geholfen?

CBD hilft mir bei meiner Trauer dahingehend, dass es mich ausruhen lässt. Trauer geht oft mit Angst einher und CBD unterstützt mich dabei wirklich innezuhalten und meinen Körper zu spüren. Ich kann mich entspannen anstatt angespannt zu sein. Zu Beginn meiner Trauerphase war ich durchgehend angespannt – CBD erdet mich und das hat mir wahnsinnig geholfen.

Wie hat CBD dir im Bezug auf Sport geholfen?

Das CBD Öl mit Kurkumin und Piperin ist großartig nach meinen täglichen Übungen – ich habe die entzündungshemmenden Eigenschaften wirklich gespürt. Die Freyja Creme hat meiner Haut bei angstbedingten Ausschlägen Linderung verschafft. Ich verwende das 15% CBD Öl und mische es in ein nicht-alkoholisches Getränk.

Glaubst, dass du als Sportlerin durch deine Emotionen mehr erreichst und sie anders verkörpern kannst?

Ich denke, ich kann für viele Sportler sprechen: unsere Emotionen treiben uns an. Sport gab mir die Möglichkeit, mich in positiver Weise mit meiner Trauer zu beschäftigen oder aber auch meinem Verstand für einen Moment zu entfliehen und mich lediglich auf meinen Körper zu konzentrieren. Körperliche Aktivität hilft dem Verstand dabei, eine Pause abseits des Trauerns einzulegen und erinnert mich auch daran, dass ich ein immer noch ein Leben habe. CBD bringt mich wieder auf die Spur und erinnert mich genau daran: dass ich noch hier bin. Und das hat mir immens geholfen.

Was erdet dich?

Ich habe gelernt, mich auf mich selbst zu verlassen. Ich habe keine Familie mehr, ich habe ein paar enge Freunde, auf die ich mich verlassen kann und mein Glaube. Glauben ist eine gute Sache. Ich verlasse mich auf Dinge, die ich nicht unbedingt sehen kann, Spiritualiät spielt dabei eine wichtige Rolle. Sich auf Menschen verlassen, die für mich da sind, wenn ich nicht einmal darum bitte. Sich auf meine Gaben und meine Talente verlassen, die mühelos sind, und sich darauf verlassen, dass diese die Arbeit machen, wenn ich es nicht kann.

Sportlich gesehen kann ich, auch wenn ich keine Energie habe, auf ein Fahrrad steigen und man würde nicht ahnen, dass ich einen schlechten Tag habe. Wenn man überleben muss, tut man, was man tun muss. Der Übergang vom Überleben zum Gedeihen kann einfach surreal sein. Es ist alles noch ein Prozess.

Wenn ich CBD nehme, weiß ich, dass ich mich um mich selbst kümmere, weil es das Muskelgedächtnis ist. Alles, was aus der Erde kommt, wie Cannabis oder CBD, hilft mir, ich selbst zu sein, und hilft mir, nicht ganz so ängstlich zu werden. CBD beruhigt mich und entspannt mich ein wenig, so dass ich nicht in ungünstige Gedankenmuster verfalle oder von meinen Gefühlen überwältigt werde. Es hat mein Leben wirklich verändert.

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1 Kommentar

Das tut mir leid, was du durchgemacht hast, Elise. Ich kann mich irgendwie damit identifizieren. Hab auch letztes Jahr meine Frau verloren und es war die härteste Zeit meines Lebens. Mit der Trauer ist echt bisschen wie du beschrieben hast, man kann damit nicht so leicht umgehen, wie bei anderen Gefühle.Und respekt für deine Stärke und deinen Mut mit so einem schweren Thema offen umzugehen! Bleib weiterhin stark!

Karo

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