Auswirkungen, Anwendung und Rechtslage von CBD für Feldhockeyspieler in Deutschland
David ReichAktualisiert:Feldhockey fordert Sprints, Richtungswechsel, Zweikämpfe und häufige Reisen zu Turnieren. Das bedeutet: hohe körperliche Belastung und mentaler Fokus – oft an aufeinanderfolgenden Tagen. Vor diesem Hintergrund informieren sich manche Spieler:innen darüber, wie sich CBD in ihre persönliche Routine einfügen lässt.
Was ist CBD? Kurz erklärt
CBD (Cannabidiol) ist ein Bestandteil der Hanfpflanze. Im Körper wird das Endocannabinoid-System (ECS) erforscht, das an Prozessen wie Stressreaktionen und Homöostase beteiligt ist. Mehr Hintergründe findest du hier: Wie wirkt CBD? Produkte wie CBD-Öl werden dabei häufig diskutiert.
Mögliche Einsatzbereiche im Sport
Schlaf und Erholungsroutine
Erholung ist zentral für Training und Wettkampf. Einige Sportler testen CBD als Teil der Abendroutine, zum Beispiel in Kombination mit bewährten Maßnahmen wie Schlafhygiene, ruhigem Ausklang und leichter Dehnung. Mehr Hintergründe: CBD und Schlaf.
Umgang mit Wettkampfstress
Vor wichtigen Spielen setzen viele Athlet:innen auf Routinen für Ruhe und Fokus (z. B. Atemtechniken, Visualisierung, feste Warm-up-Abläufe). Manche berichten, CBD in solchen persönlichen Routinen zu erproben. Mehr dazu: CBD und Entspannung.
Regeneration nach intensiven Belastungen
Nach intensiven Sprints, Richtungswechseln und Kontaktspiel stehen Schlaf, Ernährung, Flüssigkeit und aktive Erholung an erster Stelle. Einige Spieler:innen integrieren ergänzend Topicals (z. B. Balsame) in Massage-Rituale. Hinweise zum Thema findest du hier: mehr zu CBD in diesem Kontext.
CBD und Dopingtests: WADA/NADA, THC-Risiko, COAs
CBD selbst ist laut WADA nicht verboten. Vorsicht ist dennoch geboten: Produkte können Spuren von THC enthalten; THC ist in Wettkämpfen verboten. Nutze daher nur Produkte mit aktueller, unabhängiger Laboranalyse (COA), achte auf den angegebenen THC-Gehalt und informiere dich zusätzlich bei deiner nationalen Agentur (z. B. NADA). Offizielle Informationen:
CBD ist nicht verboten. Achte strikt auf THC-Risiken und nutze nur Produkte mit aktuellem COA. Prüfe zusätzlich WADA/NADA-Vorgaben.
Sicherheit, Qualität und Anwendung in der Praxis
- Medikamente: Es können Wechselwirkungen auftreten (z. B. über CYP450). Vor der Verwendung und insbesondere bei Medikamenteneinnahme ärztlichen Rat einholen. Hinweise zur Dosierung: niedrig starten und individuell beobachten; was dabei zu viel sein kann, erfährst du hier: Was passiert bei zu viel CBD-Öl?
- Qualität prüfen (COA-Checkliste): Aktueller Laborbericht (COA), THC-Gehalt, Chargennummer, Reinheit, Herkunft der Rohstoffe. Für getestete Athlet:innen sind THC-freie bzw. entsprechend analysierte Produkte besonders wichtig.
- Produktformen: Öl, Kapseln oder Topicals – wähle, was zu deiner Routine passt. Viele starten mit kleinen Mengen und testen Timing (z. B. abends nach Training oder an Regenerationstagen).
- Reiseszenarien: Bei internationalen Turnieren können nationale Regelungen variieren. Prüfe vorab die Rechtslage im Zielland und reise nur mit klar gekennzeichneten Produkten und COA.
- Praxis-Tipp: Führe ein kurzes Tagebuch (Zeitpunkt, Menge, subjektive Wahrnehmung). Vermeide Experimente direkt vor wichtigen Tests oder Spielen.
Starte niedrig, prüfe Qualität per COA und kläre Medikamente mit Ärzt:innen. Wähle die Produktform, die zu deiner Routine passt, und dokumentiere Erfahrungen.
FAQ zu CBD im Feldhockey
Ist CBD im Wettkampf erlaubt?
CBD ist nicht verboten. THC bleibt in Wettkämpfen untersagt. Prüfe Produkt-COAs und informiere dich bei WADA/NADA.
Welche CBD-Formen nutzen Sportler?
Üblich sind Öle, Kapseln und Topicals. Die Auswahl richtet sich nach persönlicher Präferenz und Routine.
Wie integrieren Feldhockey-Spieler CBD verantwortungsvoll?
Langsam herantasten, Qualität (COA) prüfen, Einnahme dokumentieren und bei Medikamenten ärztlichen Rat einholen. Direkt vor Dopingtests vorsichtig sein.
Fazit
Manche Feldhockey-Spieler:innen nutzen CBD als Baustein ihrer persönlichen Wohlfühl- und Regenerationsroutine – insbesondere rund um Schlaf, Wettkampfalltag und Massage-Rituale. Wichtig sind ein informierter, vorsichtiger Einstieg, die Abstimmung mit medizinischem Fachpersonal bei Medikamenten sowie die Wahl von Produkten mit aktueller Laboranalyse, um THC-Risiken zu minimieren.