Kann man mit CBD Migräne heilen? Cannabidiol gegen Kopfschmerzen im Fokus

Eine Frau sitzt in einem Raum mit vielen Pflanzen und massiert ihren Kopf.

Sind Sie von wiederkehrenden heftigen Kopfschmerzattacken sowie Migräne betroffen? Möchten Sie wissen wie Sie diese mit Hilfe von CBD in den Griff bekommen oder gar verhindern können?

Dann lesen Sie diesen Artikel, um Ihnen auf Basis von aktuellen Studien und Erfahrungsberichten über die Möglichkeiten des pflanzlichen Wirkstoffes zu informieren.

Welche Gründe gibt es für eine Migräneerkrankung?

Die heftigen Kopfschmerzen, sowie Licht- und Geräuschempfindlichkeit gehen von einer Überaktivität der Nervenzellen im Gehirn aus. Diese werden von Entzündungen in hohem Ausmaß zur Aktivität veranlasst.

Unter folgenden Umständen ist das Risiko einer Attacke deutlich erhöht:

  • Nebenwirkungen der eingenommenen Medikation
  • Unausgeglichene Ernährung
  • übermäßig ausgedehnte Fastenintervalle
  • hormonelle Probleme
  • Schlafprobleme
  • sportliche Fehlbelastungen
  • Unzureichendes Trinken von Wasser (!)
  • Koffein Überdosierung

Ursachen: Wann treten Migräneattacken auf?

Unter der Erkrankung Migräne versteht man hauptsächlich heftige Kopfschmerzen, die mit unterschiedlichen Erscheinungen in Kombination auftreten:

  • schlechte Laune
  • Probleme bei der Konzentrationsfähigkeit
  • Überempfindlichkeit gegenüber Sinneseindrücken
  • Sehprobleme
  • Kreislaufprobleme
  • Sprachschwierigkeiten
  • Übelkeit
  • Unwohlsein
  • Schlafprobleme

Wie kann man die Krankheit behandeln? Gibt es natürliche Mittel?

Der übliche Weg zur Therapie der Erkrankung liegt in der Einnahme von synthetischen Schmerzmitteln wie Ibuprofen oder Aspirin. Diese Mittel haben jedoch viele Nebenwirkungen und können bei einer dauerhaften Behandlung Schäden im Körper verursachen.

Doch auch auf Seiten der natürlichen Kräuter und Pflanzen, existieren Mittel zur Bekämpfung der Symptome.

Ein neuer und vielversprechender Weg ist die Behandlung mit CBD. Der pflanzliche Stoff ist kaum mit Nebenwirkungen verbunden und eignet sich durch seine hohe Verträglichkeit auch ideal für eine dauerhafte Kur.

Ist es möglich mit Cannabidiol Migräneattacken vorzubeugen?

Die Behandlung von Migräne durch CBD ist vielseitig. Einerseits hinsichtlich der Behandlungsdauer und andererseits aufgrund der vielen Möglichkeiten der Einnahme.

In aktuellen wissenschaftlichen Studien wurden bereits einige Wirkungen von Cannabidiol nahegelegt, die sich bei Migräne positiv für die Betroffenen darstellen können. So wurde im Rahmen einer 2018 durchgeführten Studie[1] die schmerzstillende Wirkung von CBD aufgezeigt.

Auch die entzündungshemmende Wirkung wurde bereits in einer solchen Untersuchung thematisiert. [2] Doch warum wirkt Cannabidiol in unserem Körper?

Das Endocannabinoid-System erklärt

Diese körpereigene Systematik aus Neurotransmittern und Rezeptoren trägt hauptsächlich zur Regulierung des Schlafs und der Nervenfunktion bei. Bei einer Migräneerkrankung ist dieser Kreislauf aus dem Gleichgewicht geraten. Das verursacht die heftigen Symptome der Betroffenen.

Hier wirkt CBD ausgleichend und fördernd für eine optimale Funktion auf die CB1 und CB2-Rezeptoren ein. Resultierend hieraus ergeben sich für Migränepatienten die Chancen einer deutlichen Linderung der Symptome.

Kann es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen?

Zunächst einmal ist zu sagen, dass Nebenwirkungen in Verbindungen mit der Einnahme von Cannabidiol selten und schwach sind. Dennoch schließt dies nicht komplett aus, dass beispielsweise bei einer Überdosierung folgende Effekte auftreten können:

  • Allergische Reaktionen
  • Appetitverlust
  • Austrocknen der Mundschleimhaut
  • Schlappheits- und Müdigkeitsgefühl
  • Abfallen des Blutdrucks
  • Verdauungsbeschwerden

Auch ist bei bestimmten Medikamenten die Gefahr einer negativen Wechselwirkung entdeckt worden. Solltest du also Diazepam oder Omeprazol einnehmen – sei vorsichtig! Schwangere Frauen und Kleinkinder sollten ebenfalls von einer Einnahme von CBD absehen.

Wie nimmt man CBD gegen Migräne ein und welche Produkte gibt es?

Die Auswahl an Produkten und Einnahmemöglichkeiten ist groß. Dies ermöglicht eine individuell auf deine Bedürfnisse und Wünsche abgestimmte Therapie. Folgende Alternativen bieten sich bei Kopfschmerzen an:

  • CBD Öl: Die Tropfen unter die Zunge legen oder in einem Getränk auflösen. Das Öl ist übrigens auch aufgrund der schnellen Wirkung bei Migräne sehr beliebt
  • Salben und Cremes sind vor allem zur äußeren Anwendung gut – bei Migräne aber eher selten
  • Mund- und Nasensprays: Das in diesen Produkten vorhandene CBD gelangt direkt über die Schleimhäute und entfaltet seine Wirkung somit schnell. Ebenfalls bei Kopfschmerzen zu empfehlen. Ursprünglich aber für die HNO Anwendung gedacht
  • Kapseln: Hier ist es praktisch, weil einfache Einnahme – das Öl wird über die Magensäure freigesetzt.

Ein wichtiger Punkt ist bei allen Varianten, dass die Wirkung unterschiedlich schnell eintritt. Außerdem unterscheiden sich alle Möglichkeiten der Einnahme hinsichtlich des Beigeschmacks von CBD. Dieser reicht von sehr stark bis gar nicht vorhanden.

Die Zeit bis zum Einsetzen der Wirkung ist am kürzesten beim Verdampfen des Wirkstoffes, jedoch werden hierbei auch die Atemwege am stärksten belastet und der Beigeschmack ist sehr stark. Am zweitschnellsten ist die Aufnahme über Mund- und Nasenschleimhaut, gefolgt vom Herunterschlucken.

Am langsamsten wird die Wirkung über die Creme erreicht.

Neben der Art der Anwendung gilt es allerdings noch die Dosierung zu beachten. Lies hierfür den nächsten Abschnitt.

Welche Dosis ist die richtige?

Als erstes ist anzumerken, dass eine Überdosierung mit CBD nicht möglich ist! Dennoch sollten Sie zur Vermeidung von unerwünschten Nebenwirkungen nicht zu viel davon einnehmen.

Um die korrekte Dosierung herauszufinden eignet sich der Selbstversuch. Hierbei fangen Sie mit einer geringen Menge des Wirkstoffs an und steigern diese behutsam. Achte lediglich darauf die Menge langsam zu steigern bei Ausbleiben von Nebenwirkungen.

Ein guter Startpunkt bietet sich hier bei 3 Tropfen 5 bis 15%-igen Öls, welches du unter die Zunge träufelst.

Welche Meinungen vertreten Wissenschaft und Anwender?

Die Behandlung von spezifischen Symptome der Migräne mit Hilfe von CBD ist seit einigen Jahren auch vermehrt in den Fokus wissenschaftlicher Untersuchungen geraten.

So beschäftigten sich Wissenschaftler bereits mit der Wirkung des pflanzlichen Stoffes auf Betroffene von Migräne. [3]

Den teilnehmenden Probanden wurde ein Kombipräparat aus THC und CBD verabreicht. Dies hatte zum Ergebnis, dass eine Linderung der Symptome der Migräne durch den Wirkstoff durchaus möglich sind.

Fazit

Die Forschung auf dem Gebiet der Therapiemöglichkeiten von Cannabidiol ist noch sehr jung. Deswegen sind die Ergebnisse von Studien noch nicht allzu überschwänglich zu interpretieren. Jedoch lassen sie Patienten und Ärzte gleichsam auf eine mögliche Behandlung der Krankheit Migräne mit dem schonenden Pflanzenstoff hoffen.

Die vielen positiven Berichte und seltenen Nebenwirkungen zeichnen allerdings ein sehr vielversprechendes Bild.

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